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„SILVER RATIO“, LIA

 

Gedanken eines Gebäudes. Oder: ein silberner Schnitt.

 

So bewegt sind die Bilder an meinen gläsernen Wänden.

Neu, vom Rhythmus gemacht, den die Klänge spenden.

Die Verbindung von Klang und Licht zu spüren,

lasse ich mich auch von der Form des Hauses führen

_anonym.

 

LIA, geboren in Graz, lebt und arbeitet in Wien. Seit 1995 beschäftigt sich die Pionierin der Software- und Netz-Kunst mit digital art und produziert Videos, Performances, Installationen, Skulpturen, Projektionen und digitale Anwendungen. Das grundlegende Material ihrer Arbeit ist der Code. Dabei übersetzt die österreichische Künstlerin Konzepte in formal ausgeschriebene Strukturen, die durch eine „Maschine“ wiederum Output generieren. Das künstlerische Ergebnis steht danach in Kontrast zur Formalität des geschriebenen Codes. LIAs Arbeiten greifen auf zeichnerische sowie malerische Traditionen zurück und verbinden diese mit der Ästhetik digitaler Bildwelten sowie der Sprache von Algorithmen. Mit ‚Silver Ratio‘ nimmt die Künstlerin Bezug auf die Relation der visuellen Elemente zur Architektur des Künstlerhauses und spannt einen Bogen zwischen starrer Struktur und der Lebendigkeit des Gebäudes, geschaffen durch die Menschen, die es benutzen. Für die musikalische Inszenierung der Installation sorgt Damian Stewart, der mit seinen künstlerischen Arbeiten Ton, Code, Licht und Elektronik verknüpft.

Weitere Infos: www.liaworks.com

 

Location im Stadtplan anzeigen.

 

„Das Spiel mit Klang und Licht hat im Künstlerhaus als Halle für Kunst & Medien einen fortlaufenden Schwerpunkt, der sich neben der Beschäftigung mit Film gerade dem Video und der Sound-Art widmet. Mit der neuen raumgreifenden audio-visuellen Installation der Video- und Netzkunst-Künstlerin LIA erstrahlt das Foyer des Künstlerhauses in den Aussenraum, um im Innenraum ein eindrucksvolles Raumerlebnis zu ermöglichen. Mit dieser spektakulären Realisierung kommt es zu einer ersten spannenden Zusammenarbeit zwischen Klanglicht und Künstlerhaus, der gerne weitere folgen mögen.“

— Sandro Droschl, Künstlerhaus – Halle für Kunst & Medien

 

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