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„[OHNE TITEL]“ RUTH SCHNELL

 

Vergangenes. SINNvoll. Erlebt.

Die Pforten der Kirche stehen weit offen. Kommen Sie herein, jeder ist willkommen. Inmitten des Raumes oder seitlich, Sie spüren: Hier schwingt Geschichte. Nun öffnen sich auch Aug‘ und Ohr‘. Leuchtende Klänge und immaterielle Worte aus Licht sind allgegenwärtig. Und so wird eine allzu leicht vergessene Vergangenheit mit der Gegenwart verknüpft. 

 

1956 in Feldkirch geboren, lebt und arbeitet Ruth Schnell heute in Wien. Derzeit lehrt sie an der Universität für angewandte Kunst Wien, leitet die Abteilung Digitale Kunst und ist selbst als Kunstschaffende tätig. Mit ihrem Projekt reagiert die Künstlerin auf die Geschichte der Grazer Stadtpfarrkirche in der Herrengasse, die auf ein kleines Gotteshaus auf dem Gelände des ehemaligen jüdischen Ghettos zurückgeht. Die subtile Installation erschließt sich erst einem Blick jenseits eingelernten Rezeptionsverhaltens.  Ein eigenständiges Klanglicht in diesem Zusammenhang ist der Lichtkubus, der von der norwegischen Künstlerin Vibeke Andersen gestaltet wurde und der zur Zeit als Bühnenbild im Theaterstück „Judas“ von Lot Vekemans in steirischen Kirchen zu erleben istIn ebendiesem Klangkubus lassen nun Vita Peterlin am Violoncello und Žan Trobas, beide sind Studierende der Kunstuniversität Graz, am Akkordeon stimmungsvolle Musik erklingen. 

 

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„Diese besondere Kooperation zwischen Kirche und Bühne entspricht meinem steten Bemühen, Kirche hinein in die Welt zu öffnen. Die Kunstinstallation von Ruth Schnell schafft gemeinsam mit der Live-Musik aus dem Lichtkubus außergewöhnliche Seh- und Hörerlebnisse.“ 

— Stadtpfarrpropst Christian Leibnitz

KuratorInnen: Gertraud Schaller-Pressler / Alois Kölbl

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