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Wie das Leben so spielt: Janet Echelman begann als Malerin, doch auf einer ihrer Reisen ging ihr Material verloren. Als Ersatz begann sie, mit immer großflächigeren Netzen zu arbeiten. Die Skulpturen von Janet Echelman erreichen Höhen von gut 70 Metern und wirken dabei doch federleicht. Ihr Werk „Target Swooping Austria“ ist ausschließlich von Hand gearbeitet und besteht aus mehr als 1,6 Millionen Knoten. Der Wind und das Licht spielen mit dem Objekt, das in einem mittlerweile legendären TED-Vortrag von Echelman einem Millionenpublikum gezeigt wurde. Das faszinierende Werk war bei Klanglicht 2017 erstmals in Österreich zu sehen.

US-Künstlerin Janet Echelman studierte Visual Arts am New Yorker Bard College. 1987 übersiedelte sie nach Hong Kong, um Kalligraphie zu erlernen. Später lebte sie in Bali, wo das Handwerk und die Kunst der lokalen Bevölkerung sie stark beeindruckten. Nachdem ihr Haus in Bali abbrannte, kehrte sie in die USA zurück und lehrte an der Harvard University. Nach sieben Jahren zog es sie erneut nach Asien, diesmal nach Indien. Echelman beobachtete die Fischer in ihrer neuen Wahlheimat und fand ihre Netze immer faszinierender. So begann sie mit Experimenten, um aus dem fragilen Stoff große Kunstwerke zu schaffen, die schon in zahlreichen Städten weltweit zu sehen waren.

“I’m excited to bring this special piece to Graz – to float in the everchanging vibrancy of this exquisite historical city.” (Janet Echelman)

Standort: Freiheitsplatz