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Der Niederländer Rombout Frieling sagt über sein Konzept: „Farben existieren gar nicht wirklich. Es gibt sie nur in unseren Köpfen. Sie sind das Ergebnis komplexer Prozesse der Beobachtung, des Vergleichs und der Anpassung.“ Ein Teppich aus Licht und Farbe, der am Opernring vor dem Next Liberty Kinder- und Jugendtheater ausgerollt wurde, stellte unter Beweis, dass die Augen uns so manche Streiche spielen. Durch leichte Veränderungen der Farbgebung kommen Muster, Strukturen und Wellen zum Vorschein. Gänzlich unterschiedliche Farben können auf einmal gleichförmig wirken. Was rot scheint, kann vielleicht auch gelb sein. In anderem Licht betrachtet.

Rombout Frieling, geboren 1983, studierte an der Stanford University, am Imperial College in London und dem Royal College of Art. Heute ist er primär als Designer und Forscher tätig, der sich damit beschäftigt, wie Materie den Menschen bewegt. Mit seinem Team entwickelt er Projekte, die Technologie mit menschlichem Potenzial verbinden. Rombout ist der Erfinder des „vertikalen Gehens“ („vertical walking“), das vergangenes Jahr auf der Biennale in Venedig erstmals zu erleben war. Außerdem ist er Gründer von IKAWA, einem sozialen Unternehmen zur Demokratisierung des Kaffeevertriebs. Er leitete jahrelang das „Experimental Lab“ des Philips Lighting Institute in Eindhoven.

„Für viele Menschen ist Licht nicht nur schön anzusehen, sondern auch überlebensnotwendig, besonders im Straßenverkehr. Ein Fußgänger mit dunkler Kleidung ist meist erst aus 20 bis 30 Metern zu erkennen. Im abendlichen und nächtlichen Alltag ist helle und lichtreflektierende Kleidung daher ein wichtiger Schutz. Sichtbarkeit ist Sicherheit. Denken Sie daran, wenn es dunkel wird.“ (DI Peter Felber, Kuratorium für Verkehrssicherheit)

Standort: Next Liberty